Bei allem Gejammer und Gemecker darüber, dass Adobe sein Programm Photoshop zukünftig nicht mehr als Kaufversion, sondern nur noch als Cloud-Abo anbieten wird, und es auch keine Unterscheidung mehr zwischen normaler Photoshop-Version und Extended Version geben wird: ich verwende die Adobe Cloud und bin sehr zufrieden damit. Ich muss die monatliche Miete selber bezahlen, werde also nicht von Adobe gesponsert, um solche Aussagen zu treffen. Bei mir funktioniert die Arbeit mit den Cloud-Versionen von Photoshop, Lightroom, Premiere & Co. wunderbar, ich freue mich über regelmäßige Updates und würde es auch in Zukunft begrüßen, wenn alle Photoshop-Anwender mit ein und derselben Version arbeiten. Natürlich ist es ein Umbruch, aber wenn wir unsere Musik über Flatrates wie Spotify beziehen, unsere Filme über Flatrates wie Watchever & Co. – warum dann nicht auch unsere Software? Bei Games wie World of Warcraft funktioniert es doch auch. ;-)

 

4 Responses to Photoshop nur noch im Abo – meine Meinung dazu:

  1. Oliver sagt:

    Da bin ich ähnlicher Meinung.

    Die Gamer haben es mit Steam und Co. ja schon lange vorgemacht. Bin gespannt wie plattformunabhängig das ganze werden wird. Und wenn die Preispolitik einigermaßen schmerzfrei bleibt, warum nicht…

    • Patrick sagt:

      Naja, Steam kannste da nicht mit vergleichen! Da wird das Spiel ja lokal heruntergeladen und lokal ausgeführt, lediglich Videos, Screenshots und dergleichen können (müssen aber nicht) online in der Steamcloud abgelegt werden.

      Ich weiß nicht genau, wie das bei Adobe und der Cloud funktioniert – aber unter Steam funktionieren die meisten Games auch ohne Internetzwang. Und da ist der Hase im Pfeffer begraben, gerade angesichts der Thematik der Netzneutralität und der Telekom-Netzdrosselung. Was machste, wenn du unterwegs bist und kein Internet hast? Funktionieren da die Programme auch einwandfrei?

      Generell seh ich das ganze durchaus skeptisch, aber es hat auch Vorteile.

      • Evangeline Cooper sagt:

        Du musst mit den Programmen aus der Cloud nicht ständig online sein. Zum Download benötigst du natürlich Internet, und etwa 1 Mal im Monat wollen die Programme eine Verbindung zu Adobe, um zu prüfen, ob die Rechnungen fürs Cloud-Abo bezahlt wurden. That’s it. Du arbeitest nicht “in der Cloud” o.ä.

  2. Peter sagt:

    Besitz belastet nur :-)

    Insofern ist das Mieten von Alltags- bzw. Gebrauchsgegenständen eine sinnvolle Idee, die im übrigen ausserhalb Deutschlands schon lange und konsequent praktiziert wird.
    Bei Software ist das aber noch eine andere Sache, denn üblicherweise kauft man ja sowieso nicht die Software als Sache, sondern nur ein Nutzungsrecht darauf.
    Das allerdings dann uneingeschränkt.

    Adobes Problem ist die Rigorosität, mit der die Nutzer quasi geknebelt werden, ohne so wie vorher eine Wahl zu haben.
    Und da PS quasi ein Monopolist ist, stösst das – zu Recht wie ich meine – vielen sauer auf.

    WoW und Steam sind dazu kein Vergleich.
    WoW war immer schon ein Online-Ding wo man weiss worauf man sich einlässt.
    Steam wird lediglich zur Aktivierung der Software gebraucht, danach kann man sie offline nutzen, wenn es sein soll auch jahrelang und ohne Zusatz- oder laufende Kosten.

    Letztlich ist das Ganze arschteuer. Auch wenn so ein Umbruch im (Besitz-)Denken wünschenswert ist: Wenn man sich Adobes US-Preise anschaut oder die Preise der EDU-Versionen, dann ahnt man womit Adobe seinen Überschuß verdient.

    Mit Ihnen nämlich, Fräulein Cooper. Nichts für ungut :-)

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